Posts Tagged ‘Praktikum’

Science… Nano-Science!

Juli 21, 2013

Auch so ein Thema, zu dem ich schon längst mal was schreiben (oder zumindest ein paar Fotos zeigen) wollte: Das Nanobiotechnologie/Biosensorik-Praktikum!

Das schöne an diesem Modul war ja, dass es mal was völlig anderes war als wir sonst so im Studium treiben. Ob das für später so viel bringt, keine Ahnung, wird sich zeigen. Aber schön und informativ wars allemal! Alleine wo wir mal ein paar Stunden in nem Reinraum verbracht haben (schöne Kombination, übrigens. Lange Haare und diese Reinraum-Plastikhauben…) um nen Silicium-Wafer zu strukturieren. Nix aufwändiges, nur mal mit Photolack beschichten, belichten, entwickeln und ätzen, um das mal gesehen und gemacht zu haben. Und es funktioniert! Zwar nicht optimal, aber dafür dass da ein paar Studenten erstmal sowas gemacht und mit bereits abgelaufenem Entwickler rumgepfuscht haben garned mal so schlecht. Wie gesagt: Das funktioniert wirklich, obwohl die einzelnen Handgriffe doch. recht unspektakulär und trivial sind. ^^

Einen Großteil des Praktikums machte aber die Herstellung und Charakterisierung eines Glucose-Biosensors aus. […] (more…)

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Praktisches II

August 21, 2011

So, jetzt sind schon ein klein wenig mehr als 2 Wochen meines Praxissemesters vergangen – und es macht immernoch Spass! 🙂 Trotz allem. Immerhin, ich hab da Labor-Omega Student hin oder her immerhin meinen eigenen Schreibtisch und nen eigenen Arbeitsplatz im Labor, mit eigenen Pipetten, Pipettenspitzen, etc. Und seit Freitag nun auch ne Emailadresse. Und praktischerweise auch nen Transponder um zu unchristlichen Zeiten ins Gebäude zu kommen – was es mir ermöglicht auch Freitags nach dem Mittagessen noch ne langwierige PCR anzusetzen – immerhin kann ich abends nochmal kurz ins Labor gehen und die Eppis ausm Thermocycler nehmen und einfrieren. […] (more…)

Protoplastenfusion

Dezember 8, 2010

Nach der FISH der schönste Versuch aus dem Praktikum Pflanzenbiotechnologie! Ziel des Versuchs war die Fusion zweier Protoplasten mittels PEG. Natürlich mussten diese Protoplasten erst erzeugt werden – und damit begann der Spass auch schon. Denn zunächst musste mal Pflanzenmaterial – Blütenblätter von Veilchen, Tabakblätter und Tomaten (bzw. deren Häute) – kleingeschnitten werden, in gaaaanz schmale Streifen. Zur Verfügung stehende Hilfsmittel zunächst: Skalpell und ein völlig zerfurchter Wachsblock der nur am den Ecken noch sowas wie eine ebene Oberfläche zeigte (und so eine ebene Oberfläche ist zum Schneiden ja doch ganz praktisch).

Und wem fiel diese sowohl bedeutende als auch diffizile Aufgabe zu? Riiiiichtig, mir! (und das sollte auch im weiteren Praktikumsverlauf so bleiben, doch das ist dann ne andere Geschichte) Die anderen haben das irgendwie ned so recht hinbekommen – wobei man erwähnen sollte dass A. es tatsächlich geschafft hat heldenhaft eine Tomate zu schälen. ^^ Und ich durfte mich dann mit dem Schneiden der (Tomaten)Haut plagen. Aber hey, letzten Endes bekam ich so die Gelegenheit triumphierend lachend mit einem scharfen Messer in der Hand im Labor zu stehen. 😉 […] (more…)

FISH

November 30, 2010

So, mal wieder ein Blogeinträg mit einem etwas höheren geistigen Nährwert. Oder zumindest mit ein paar netten Bildern. 😉 Bildern, die im Praktikum Pflanzenbiotechnologie entstanden sind, als wir dort auch mal eine Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung durchgeführt haben – sowas wollte ich ja auch schon immer mal machen, seit ich das mal an einem Tag der offenen Tür im Max-Planck-Institut in Martinsried gesehen hab. Oder wars mal irgendwo an der TU München? Egal, ist ja auch nicht so wichtig.

Zur Theorie dahinter kann man nun die Wikipedia, Fachbücher, und dergleichen mehr zu Rate ziehen, aber mal gaaaanz grob und simpel das Prinzip: Man verwendet das ganze zum Nachweis von RNA oder DNA in Zellen oder Chromosomen, wobei das ganze tatsächlich direkt in den Zellen geschieht. Dazu verwendet man zur nachzuweisenden Nucleotidsequenz komplementäre Oligonucleotide welche mit einem Fluoreszenzfarbstoff versehen sind. Diese hybridisieren mit der Zielsequenz und nach dem Auswaschen der nicht gebundenen Sonden kann man sich das unter einem Fluoreszenzmikroskop ansehen.

Im Praktikum […] (more…)

Nanodrop

Oktober 18, 2010

Zum Enzymtechnikpraktikum (hab ich seit letzten Montag) muss ich hier irgendwann auch noch das ein oder andere schreiben. Erstmal aber:

So ein Nanodrop-Dingens haben wir im Labor auch stehen. Mir fällt nur grad nicht mehr ein welches Modell. […] (more…)

Zellkultur II

November 17, 2009

Das Praktikum ist zwar vorbei, hat aber natürlich noch ein Nachspiel. Hauptsächlich natürlich die Versuchsauswertungen, mit denen ich meine Leserschaft aber nicht weiter zu belästigen gedenke (Es sei denn es finden sich ein paar schöne Wachstumskurven oder sowas). *g*

Allerdings habe ich ein paar Fotos gemacht, das ist dann wohl was anderes. 😉

Das also ist – oder besser gesagt: war – „unser“ Fermenter. Für mehr als nen knappen Liter Volumen haben unsere Zellen nicht gereicht, leider. Angesetzt haben wir 5 Liter Medium… Naja, hat jedenfalls ordentlich funktioniert, das Ding. 🙂 […] (more…)

Tageslicht und Schweinegrippe

November 11, 2009

Ich glaubs ja nicht! Wir konnten heute das Zellkulturlabor tatsächlich bei Tageslicht verlassen! o.o Einfach die nötigen Proben aus unseren Kulturen nehmen, teilweise zentrifugieren, die nötigen Untersuchungen durchführen (ohne brutalste Wartezeiten), Resultate dem Herrn S. mitteilen und – fertig. Es fühlte sich direkt „falsch“ an so früh heimzugehen. o.O Zugegeben, wir wären auch ned so früh fertig wenn nicht eine andere Gruppe die für den ELISA nötigen Lösungen direkt für alle ansetzen würde. 😉

Zellzustandsbericht in Kurzfassung: Hybridomazellen gedeihen wider Erwarten gut, meine CHO-Zellen freuen sich ebenfalls des Lebens, nur die von meinem Kollegen kränkeln vor sich hin. Wir verdächtigen inzwischen das von ihm verwendete Medium, seine Glucose-Messwerte in den Proben sind wiederholt viel zu hoch und mit Glutamat/Glutamin stimmt auch was nicht. Morgen mal das Medium an sich messen.

Nun aber zur grauenhaften Schweinegrippe, der wir gewiss bald alle zum Opfer fallen werden: […] (more…)

Das grosse Sterben

November 9, 2009

War ja klar. Am Freitag haben wir all unsere noch verbliebenen Hybridomazellen in einen Spinner gegeben und gehofft sie würden bis heute nicht nur überleben sondern sich auch ausreichend oft teilen damit wir genug von ihnen haben um unseren Fermenter anzuimpfen (der anscheinend nicht kontaminiert ist).

Was wir dann heute im Mikroskop sahen sah eher einem winzigen Massengrab ähnlich. Keine Ahnung was da übers Wochenende für ein Hybridoma-Holocaust stattgefunden hat, aber das Auszählen konnte man sich sparen. So wie wir bei unseren braven CHO-Zellen Mühe haben zwischen all den munteren Zellen mal eine tote zu finden hätten wir hier ziemlich suchen müssen um unter lauter Zell-Leichen mal eine vitale Zelle zu finden. Mist! […] (more…)

Zellkultur

November 8, 2009

So, die erste Woche des Zellkulturtechnik-Praktikums ist nun vorbei. Schönes Praktikum, aber schon auch anstrengend. Abgesehen davon, dass eine Zweiergruppe natürlich Dreiergruppen Arbeitsgeschwindigkeitstechnisch immer irgendwie unterlegen ist. Es darf einfach nicht sein, dass wir mal vor Einbruch der Dämmerung aus dem Labor kommen. Oder eigentlich: Bevor es dunkel ist. Nein, wo käme man denn da hin… Sogar die Enzymtechnik-Leute sind früher fertig als wir. Rein gefühlsmässig verbringt man die meiste Zeit damit, auf eine freie Cleanbench zu warten. Um dort dann sauber und konzentriert mit seinen Zellen zu hantieren.

Was an sich ja auch ganz cool ist. […] (more…)

Zweite Runde

Oktober 7, 2009

Ja, letztens begann hier ja wieder das Wintersemester… Hilft nix. Bisher ists ja halb so schlimm. Heute ersten Praktikumstermin gehabt, UV/Vis-Spektroskopie. Yay! Nettes Praktikum. Und: Von etwas eine Ahnung haben (zumindest insofern als dass man sich etwas auf den Versuch vorbereitet hat und mit der Materie schonmal zu tun hatte. Ausserdem ha ich inzwischen auch den Skoog/Leary im Schrank stehen. Yay!) ist die Geilheit. 🙂 Über meinen eroberten Spind freue ich mich ebenfalls, insbesondere weil hier in der FH tatsächlich geklaut wird. Ausserdem kann ich vor Praktika meine Sachen nun eben wegsperren und im Laborkittel durch die Gänge eilen. Ist auch nett. *g*