Posts Tagged ‘Labor’

Die Masterarbeit und die Kadaver – II

August 15, 2014

Die Fortsetzung zu dieser Geschichte bin ich ja nun schon lang genug schuldig. Nun denn…

Wir erinnern uns: Für einen Versuch (bzw. mehrere Versuche) im Rahmen meiner Masterarbeit benötigte ich einen bestimmten Typ an murinen¹ Leberzellen, sogenannte hepatische Sternzellen. In diesem Fall jedoch keine Zellen einer Sternzelllinie sondern primäre, frisch aus der Maus isolierte Sternzellen. Das Präperieren der Leber und die Isolation der Zellen machen nette Kolleginnen wenn man ihnen die Tiere bringt, und so stand ich dann eines Tages nach dem Abholen der Zellen – und der Mäuse – da: Hier 5 ml der Zellsuspension auf Eis, dort ein leerer Käfig und hier eine Plastiktüte mit vier Mäusen. Vier Mäusen die, so ohne Leber, doch entsprechend leblos waren. Okaay… ._.

Hier muss ich mal eingestehen: Die Geschichte ist so lange her, dass ich sie nicht mehr mit hunderprozentiger Sicherheit korrekt wiedergeben kann. Das war ja nicht das einzige mal, dass ich Sternzellen isolieren liess. Und beinahe jedes Mal gab es entweder beim Abholen der Tiere oder nach der Isolierung irgndwelche mehr oder weniger widrigen Umstände. Daher mische ich das alles mal zu einer einzigen Geschichte zusammen. Künstlerische Freiheit, et al. 😉 […] (more…)

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Science… Nano-Science!

Juli 21, 2013

Auch so ein Thema, zu dem ich schon längst mal was schreiben (oder zumindest ein paar Fotos zeigen) wollte: Das Nanobiotechnologie/Biosensorik-Praktikum!

Das schöne an diesem Modul war ja, dass es mal was völlig anderes war als wir sonst so im Studium treiben. Ob das für später so viel bringt, keine Ahnung, wird sich zeigen. Aber schön und informativ wars allemal! Alleine wo wir mal ein paar Stunden in nem Reinraum verbracht haben (schöne Kombination, übrigens. Lange Haare und diese Reinraum-Plastikhauben…) um nen Silicium-Wafer zu strukturieren. Nix aufwändiges, nur mal mit Photolack beschichten, belichten, entwickeln und ätzen, um das mal gesehen und gemacht zu haben. Und es funktioniert! Zwar nicht optimal, aber dafür dass da ein paar Studenten erstmal sowas gemacht und mit bereits abgelaufenem Entwickler rumgepfuscht haben garned mal so schlecht. Wie gesagt: Das funktioniert wirklich, obwohl die einzelnen Handgriffe doch. recht unspektakulär und trivial sind. ^^

Einen Großteil des Praktikums machte aber die Herstellung und Charakterisierung eines Glucose-Biosensors aus. […] (more…)

Pechwolf #216

September 9, 2009

Der ELISA-Versuch im Biochemiepraktikum II, zur Bestimmung von Rinder-IgG, ist – oder besser gesagt: war – an und für sich ja eine tolle Sache. Man steckt da auch eine gewisse Menge an Arbeit hinein. Die Platte zunächst beschichten (ein paar Tage vor dem eigentlichen Versuch), und all das. X-mal waschen, schön sorgfältig und ordentlich. Kozentriertes herumpipettieren, damit auch in jedem Näpfchen das richtige landet, Bruchteile eines Milliliters von x-tausendfach verdünnten Lösungen (Verdünnungen, die man sich auch erst zusammenpipettieren muss), und natürlich auch bitte in jeder Vertiefung gleichviel. Ja, ich schreibe das jetzt absichtlich so, um die eher simplen Gemüter beeindrucken. 😛 Ein Milliliter mag zwar nach ziemlich wenig klingen – ist aber (man bedenke, ein Kubikzentimeter) doch eine ganze Menge. (Ist wohl irgendwie der gleiche Effekt wie mit Zehntel-Millimeter. Wieviel das ist merkt man meist auch erst wenn man sich z.B. mal an der FOS eines „Metallpraktikums“ erfreuen durfte.) 50 – 100 µl sind da doch schon viel „ordentlichere“ und überschaubarere Mengen! […] (more…)

Praktikumsgedanken

Dezember 17, 2008

Auf was für Ideen man nicht so kommt, wenn man morgens den letzten Regelungstechnik-Versuch macht (pH-Regelung) und träge in den „Pseudo-Fermenter“ blinzelt. Pseudo-Fermenter deshalb, weil es ja eig. ein „richtiger“ kleiner Tischfermenter ist, aber eben ohne Kultur drin. Es wird einfach nur ganz langsam und stetig Salzsäure zugepumpt um säurebildende Mikroorganismen zu simulieren. Echten Organismen würde es wohl auch nicht so gut gefallen wenn wir munter den ganzen Bereich zwischen pH 2 und pH 10 abfahren. 😉

versuch_ph_regelungTja, und was denkt man sich dann so? […] (more…)

Analytica München

April 3, 2008

Labwolf, böser Student! Anstatt heute in der Früh Mathe zu lernen und später die Physik-Übungsstunde zu besuchen war ich heute mit Mr. Antimon auf der Analytica. 😉 Kurzfristige, von Mr. Antimon induzierte Entscheidung, gestern Abend spontan gefällt. Aber hey, das hat ja auch was mitm Studium zu tun, also von dem her…

analytika_roth_stand.jpgUnd es war auch wirklich sehr interessant, da kann man nix sagen! Und weil wir schon um 9 da waren, war es am Anfang auch noch nicht so voll und die Leute an den Ständen noch sehr motiviert. Gleich zu Beginn bekamen wir ein paar Geräte zur Reinstwassererzeugung von einer netten Frau erklärt, vom kleinen Tischgerät bis zur etwas grösseren Mehrplatzanlage. Na, und ich wäre wohl auch nicht ich wenn es mich nicht spontan zum Stand von Carl Roth hingezogen hätte (Siehe Foto). 😀 […] (more…)