Posts Tagged ‘Jülich’

Daheim?

Dezember 28, 2012

Ja, natürlich bin ich daheim. Wie immer über die Feiertage und Silvester und so. Dagegen ist garnichts einzuwenden und es ist ja auch schön und alles, wie es sein soll, nur… Ein wenig „seltsam“ ist es irgendwie auch. o.O

Jedenfalls geht es mir jetzt das erste Mal so, dass ich zwar daheim bin – aber auch irgendwie das Gefühl habe eben „nur zu Besuch“ hier zu sein. Was ja auch zutrifft, aber sonst war das irgendwie… anders. Nicht dass ich hier nur noch so als Gast geduldet werde oder sowas, um Himmels Willen, nein! Aber es ist auch nicht mehr das gleiche wie früher… Eher nicht mehr so als würde ich „nach Hause fahren“ sondern so, als würde ich „meine Eltern besuchen fahren“. Was es ja eigentlich auch ist. Schwer zu beschreiben, irgendwie. […] (more…)

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Von Handwerkern geweckt

November 16, 2012

Wie bereits angedeutet, ist das mit dem Abfluss vom Spülbecken ja so eine Sache… Gelegentlich blubbert fremdes Spülwasser aus dem Abfluss ins Spülbecken, und in Gegenrichtung tut sich auch nicht viel. So ein halbes Becken fliesst brav ab, dann wars das. Der Rest versickert eher gemächlich innerhalb einer Stunde. Oder über Nacht. Oder, wie seit vorgestern, gar nicht mehr.

Weil ja schon das langsame Ablaufen kein besonders schöner Zustand ist und weder kochendes Wasser noch zwischen homöopathisch und absurd schwankende Mengen an Rohrreiniger zu einer Verbesserung der Situation führten (Nein, einen „Pümpel“ nenne ich nicht mein eigen), sagte ich also vor einer Weile mal dem Hausmeister bescheid. Man einigte sich darauf, dass sich das mal ne Firma ansieht. Am besten an einem Freitag – da hab ih keine Vorlesung und bin daheim. So. Nun dachte ich ja eigentlich, dass da ein möglicher Termin vereinbart wird und man mir dann auch nochmal kurz bescheid gibt wann (also welcher Freitag und ev. wieviel Uhr) ich mit Handwerkerbesuch zu rechnen habe. Aber offenbar wird das eher überbewertet. […] (more…)

Fertig!

September 18, 2012

Auch auf die Gefahr hin jetzt jemanden zu enttäuschen oder so: Bisher bin ich noch nicht gestorben. Die Stille hier hatte andere Gründe. Wie manch einer vielleicht schon vermutet hat.

Tja… Vielleicht erinnert sich ja noch jemand daran, wie ich „damals“ (und das ist inzwischen wirklich lange her!) mal angefangen habe zu studieren. Felicat hat das ganze Elend so ziemlich in voller Länge mitbekommen, glaube ich. o.O Wahnsinn… Nun ja, mit Diplomingenieur und Welt retten und so, das wurde ja nicht so recht was, so dass es mich dann nach Jülich verschlagen hatte. Da weiß Mr. Antimon nur gar zu gut bescheid. Und ich erinnere mich auch noch an den Anruf von Furan – der mich direkt auf meine fremde Sprache hinwies. Aber das sollte dann noch ein paar mal passieren…

Und nun? […] (more…)

Von Bibliotheken und gekühlten Getränken

März 17, 2012

Allerdings nicht zusammen, denn das würde das Bibliothekspersonal wohl nicht so gerne sehen. 😉 Jedenfalls: Bevor sich noch mehr Leute beschweren gibts mal wieder etwas Geschwafel.

Beginnen wir mit dem banaleren: Bibliotheken. Hab letztens mal wieder die FH-eigene solche aufgesucht um mir ein, zwei Bücher über das Verfassen wissenschaftlicher Arbeiten im Allgemeinen und Abschlussarbeiten im Speziellen zu besorgen. Schaden kanns ja nicht, ich kanns ja trotzdem so zusammenstümpern wie ich mir das grade einbilde. Was mir da aber zuerst positiv auffiel: Hier liegt ja bei den Zeitschriften sogar die Süddeutsche aus! Yay, gibt einen Pluspunkt. Später verirrte ich mich dann in das Kämmerlein, in dem die Abschlussarbeiten der Studierenden gelagert werden. Haufenweise! […] (more…)

Nicht mehr krank

Dezember 11, 2011

So, da ich inzwischen alle Nachuntersuchungen zu meiner überstandenen Lungenentzündungen (vgl. „Krank.“ Teil 1 und 2) überstanden habe, könnte ich eigentlich noch schnell nen abschliessenden Eintrag zusammentippen. Das war ja auch alles nicht so einfach.

Zumindest nicht so einfach wie ich mir das vorstellt habe, denn irgendwie hat mein Arzt ja schon ein gewisses Theater wegen der Sache gemacht. Klar, so eine Lungenentzündung ist jetzt schon was anderes als ne einfache Erkältung. Wegen sowas liegen auch mal Leute im Krankenhaus – oder sterben sogar daran, wenns blöd läuft. „Früher“™ starb man ja sowieso an ner Lungenentzündung, also! Das ist also schon eine ernstzunehmende Sache. Zumal mein CRP-Wert damals ja auch bei stolzen 18 statt 0,5 (mg/dl?) lag. […] (more…)

Abbruch

Oktober 29, 2011

Es ist ja schon ne Weile her, seit ich das letzte mal Bilder vom alten FH-Gebäude gezeigt habe. Und bald wirds da überhaupt nix mehr zu fotographieren geben, denn inzwischen reissen sie den Bau doch ab.

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Krank. (Teil 2)

Oktober 28, 2011

Nun, am frühen Nachmittag einen Arzt in Jülich zu finden erwies sich dann doch als komplizierter als erwartet. Zweimal Anrufbeantworter, einmal nur nach Terminvereinbarung – und da ginge heute eh überhaupt nix mehr. Hm, dabei wär ich schon gern heute noch zum Arzt gegangen. Jaja, so ist das mit dem faulen Studentenpack – erst liegen sie ewig mit an die 40 °C Fieber faul im Bett herum, und wenn ihnen mal einfällt dass man ja doch mal nen Arzt aufsuchen könnte, so zur Abwechslung, tja dann muss es natürlich schnell und am besten gleich hier jetzt sofort gehen. Typisch.

Bei einer leicht ausserhalb gelegenen Praxis entschloss ich mich dann zu einer etwas unorthodoxen Vorgehensweise: Gar nicht erst anrufen (um sich womöglich sagen zu lassen dass das Wartezimmer schon überquillt vor lauter halbtoten Patienten) sondern direkt hinfahren, in der Hoffnung dass sie einen dann auch nicht gleich wieder wegschicken. Ging sogar. Die Sprechstundenhilfe hätte mich zwar auch am liebsten auf den nächsten Tag vertröstet, hat dann aber doch gnädig meine Personalien aufgenommen und mich ins Wartezimmer geschickt. Und siehe da: Keine fünf Minuten später komm ich auch schon dran. 🙂 […] (more…)

Krank. (Teil 1)

Oktober 24, 2011

Eigentlich hätte ich mir ja gleich denken können dass da irgendwas nicht ganz in Ordnung ist. Üblicherweise werde ich ja von den Geräuschen des Weckers wach – nicht davon dass ich unter meinen Decken vor Kälte zittere. Aber gut, Heizung aufdrehen, noch fester einmummeln und das reicht dann bis zum Wecksignal. Sicherheitshalber vielleicht noch bissl Paracetamol naschen, das passt dann schon – es ruft ja immerhin die Arbeit.

Husten, leichte Kopfschmerzen? „Na“, dachte ich mir, „das wird halt wieder meine übliche Herbst-Erkältung sein die sich da ankündigt.“. Hab ich jedes Jahr, ist alles halb so wild. War ja – zumindest gefühlsmässig – kein Fieber dabei. Dachte ich zumindest. Abends sah das dann schon anders aus, unter 39,4 (39,36)¹ °C kam ich da auch nach 2x 1 g Paracetamol nicht. Langsam kam mir da dann doch der Gedanke ob ich tags darauf nicht vielleicht zumindest am Vormittag daheim bleiben sollte. […] (more…)

Ab in die Praxis?

Juni 22, 2011

Nun gut, versprechen will ich mal noch nichts – schliesslich hab ichs noch nicht schriftlich, nur mündlich. Aber das sieht verlässlich aus, und Mr. Antimon jammert ja auch schon dass es im Blog so still ist und man grade über meinen Kampf um Praxissemester und Bachelorprojekt so gar nix hört.

Okay, bisher gabs da ja auch nichts zu sagen, zumindest nichts positives. Jetzt hingegen sieht die Sache schon etwas rosiger aus. 🙂 Und jawohl, „Praxissemester“, „Bachelorprojekt“ und all sowas! Wenn mich nicht alles täuscht, dann wird aus meinem Studium doch noch was. Zumindest geht es langsam aber sicher doch aufs Ende zu! Springt zwar ken ebenso heldenmütiges wie strahlendes Diplomingenieurswölfchen mehr bei raus sondern nur ein bissl räudiger Bachelor-Failwolf der streng riecht, aber irgendwer muss den Ingenieuren ja den Kaffee bringen immerhin das. Und da kann man ja immer noch nen Master draufsetzen. Aber schön eins nach dem anderen. 😉

Jedenfalls… So wie es aussieht hab ich nun, nachdem ich fleissig Absagen gesammelt habe (alles dabei von ganz fürchterlich lieben Absagen bis hin zu solchen, wo nichtmal mein Name richtig geschrieben war), endlich eine Stelle. Und sogar gar keine so schlechte! Es ist entgegen aller Befürchtungen doch nicht so weit gekommen, dass ich nun, nur um überhaupt was zu machen, den Laborsklaven in irgendeiner schmierigen Hinterhofklitsche mache, wo sie jeden nehmen der lesen und allein aufs Klo gehen kann. Nein, wenn dann mach ich in einer etwas respektableren Forschungseinrichtung den Laborsklaven. 😉

Aber erstmal warten bis der Papierkrieg ausgefochten ist, bzw. bis er erstmal ausbricht…

Zielübungen

April 18, 2011

Dass mein Auto von Vögeln zugekotet wird wenns daheim in der Einfahrt steht, daran hab ich mich ja schon gewöhnt. So oft steht es da ja nun auch nicht, das kann ich verschmerzen. Hier oben kriegt mein treues Gefährt zwar allen möglichen Blüten- und Kohlestaub ab, aber Vogelexkremente sind nicht so das Problem.

Waren es jedenfalls bisher nicht. Bis irgendwelche Federviecher einen erstaunlichen Ehrgeiz entwickelten: Gezielt die Türgriffe zu bekoten! Im ersten Versuch wurde zwar einiges an „Munition“ verschossen, der Griff (Fahrertür) wurde aber nur am Rande in Mitleidenschaft gezogen. Dafür schön die Tür, das Fenster und das Dach.

Im zweiten Anlauf ging zwar auch noch genug Dreck „daneben“ (sprich: Aufs Dach), aber was den Griff betrifft: Volltreffer!

Gut, ich musste das Auto eh mal waschen… Aber trotzdem! Insgesamt eine bedenkliche Entwicklung, finde ich.