Archive for the ‘Tiere’ Category

Die Masterarbeit und die Kadaver – II

August 15, 2014

Die Fortsetzung zu dieser Geschichte bin ich ja nun schon lang genug schuldig. Nun denn…

Wir erinnern uns: Für einen Versuch (bzw. mehrere Versuche) im Rahmen meiner Masterarbeit benötigte ich einen bestimmten Typ an murinen¹ Leberzellen, sogenannte hepatische Sternzellen. In diesem Fall jedoch keine Zellen einer Sternzelllinie sondern primäre, frisch aus der Maus isolierte Sternzellen. Das Präperieren der Leber und die Isolation der Zellen machen nette Kolleginnen wenn man ihnen die Tiere bringt, und so stand ich dann eines Tages nach dem Abholen der Zellen – und der Mäuse – da: Hier 5 ml der Zellsuspension auf Eis, dort ein leerer Käfig und hier eine Plastiktüte mit vier Mäusen. Vier Mäusen die, so ohne Leber, doch entsprechend leblos waren. Okaay… ._.

Hier muss ich mal eingestehen: Die Geschichte ist so lange her, dass ich sie nicht mehr mit hunderprozentiger Sicherheit korrekt wiedergeben kann. Das war ja nicht das einzige mal, dass ich Sternzellen isolieren liess. Und beinahe jedes Mal gab es entweder beim Abholen der Tiere oder nach der Isolierung irgndwelche mehr oder weniger widrigen Umstände. Daher mische ich das alles mal zu einer einzigen Geschichte zusammen. Künstlerische Freiheit, et al. 😉 […] (more…)

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Wie kräftig kacken Pinguine? SCIENCE!

April 21, 2012

Eine der schönen Dinge an Wissenschaft (finde ich zumindest) ist ja, dass sich da Leute ganz ernsthaft mit Dingen beschäftigen, über die Andere nur den Kopf schütteln würden. Bestenfalls.

Ein schönes Beispiel für sowas habe ich letztens über Dr. Grumpy gefunden:

Meyer-Rochow, V. B., Jozsef Gal. Pressures produced when penguins pooh – calculations on avian defaecation. Polar Biology. 31 October 2003.

Lest euch das Paper doch mal durch! Kurz gesagt: Pinguine haben wohl ziemlich dünnflüssigen Kot, den sie unter einem offenbar recht hohem Druck ausstossen. Die Autore haben sich da wohl gefragt, unter welchem Druck das nun genau geschieht. Einfach messen geht ja schlecht – aber nicht etwa, weil es vielleicht fragwürdig wäre Pinguine derartig mit Drucksensoren zu traktieren, sondern weil man sich den geschützten Tierche ja nichtmal nähern darf. Aber: Wenn bekannt ist welchen Weg die Fäkalien zurücklegen bevor sie auf dem Boden auftreffen, welche Viskosität sie haben und wie die Kotaustrittsöffnung (danke an kreuz.net xD) beschaffen ist, dann kann man das ja auch Näherungsweise berechnen. SCIENCE! 😀

Jedenfalls, anscheinend bauen Pinguine, je nach Viskosität der Exkremente, einen Druck von 10 bis 60 kPa auf (Meyer-Rochow, Gal 2003). Überhaupt ist der ganze Text ziemlich lesenswert. Etwa der Schluss:

„Whether the bird deliberately chooses the direction into
which it decides to expel its faeces or whether this depends
on the direction from which the wind blows at
the time of evacuation are questions that need to be
addressed on another expedition to Antarctica.“ (Meyer-Rochow, Gal 2003)

Ja. Sind Pinguine klug genug um nicht gegen den Wind zu bieseln bzw. koten? Wobei, mit genug Druck ginge das bis zu einer bestimmten Windstärke sicher auch… 😉

Forschungswild

Februar 7, 2012

An meiner momentanen Wirkungsstätte soll es ja angeblich Rehe (sowie Hasen und Wildschweine) geben (bzw. drum herum). Hasen hab ich vor Weihnachten mal gesehen – und letztens liessen sich auch die Rehe mal blicken:

Gut, nur auf die Schnelle mitm Handy ausm Fenster vom Büro und Auto raus fotographiert, aber immerhin. […] (more…)

1 Wolf 1 Cup

Oktober 12, 2011

Sorry, aber das ging jetzt echt nicht anders. 😀  Es geht hier aber auch nicht um Fäkalien, sondern – viel viel besser – um Wolfssperma! Und Hundesperma! Darüber wird der Blog eh schon relativ oft gefunden – nun lohnt sich das zumindest eher. Aber keine Sorge, wir befassen uns schon relativ seriös mit dem Thema. ^^

Es geht hier nämlich um die Dissertation von Frau Zindl, „Cryopreservation of Mexican gray wolf (Canis lupus baileyi) semen – evaluation of different times and rates of pre-freeze cooling and Equex pasta® supplementation – in comparison with semen of the domestic dog and generic gray wolf (Canis lupus)„. […] (more…)

Omnomnom?

Juli 20, 2011

Okay, Wölfe haben jetzt so in der Allgemeinheit ohnehin nicht sooo arg den knuddeligen Kuscheltier-Ruf, das sind eher grossmutterfressende Unholde und ganz fürchterlich garstige Gesellen. Warum auch immer. Aber gut, zugegeben: So ganz süss und possierlich sind sie ja nun wirklich nicht ständig.

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Awww³

Juli 17, 2011

Die kleinen, frischen Wölfe (fünf an der Zahl) im Wildpark sehen inzwischen auch schon deutlich „wolfiger“ aus als bei meinem letzten Besuch. 🙂 Nicht mehr gar so tollpatschig, keine blauen „Knopfaugen“ mehr mit denen sie nur seltsam durch die gegen stieren konnten – und überhaupt sind die lieben kleinen nun schon deutlich munterer:

Klar, wenn man schon mal Zähne hat muss man die natürlich auch ausprobieren. Vorzugsweise an den Geschwistern! Zumindest wenn man sich ned grad um Fleischreste und dergleichen balgen kann. ^^[…] (more…)

Puppy Maker

Juni 21, 2011

Auch wenn man den Titel sicher anders deuten kann: Das was Furan da kürzlich ausgegraben hat ist ausnahmsweise mal was ganz manierliches und anständiges. Man mags kaum glauben *g*

Jedenfalls nicht die allerschlechteste Möglichkeit mal ein wenig Zeit totzuschlagen, auch wenn dabei nicht unbedingt was richtig „wolfiges“ bei rauskommt: […] (more…)

Awwwwwww²

Juni 11, 2011

Wo ich schon mal daheim bin, könnte ich ja eigentlich auch mal wieder in den Wildpark gehen, dachte ich mir. Da war ich ja nun auch schon ewig nicht mehr. Und das war auch gar keine schlechte Idee! Gut, eigentlich hat sich ned viel getan – dachte ich. Die Füchse riechen immernoch ein paar Meter gegen den Wind und die Wölfe liegen grösstenteils schlummernd in ihren Mulden. Bis auf… Moment, was ist denn da hinten los, wo weniger Besuch vorbeikommen? o.O

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Sinnlos #931

Dezember 24, 2010

Weil mir grad nix besseres einfällt – und weil Weihnachten ist – gibts mal wieder zwei Fotos. Schadet ja wohl ned. ^^

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„spanking the cat „

Juni 12, 2010

Von Furan gefunden: