Lebenszeichen und Zeugs

Sooo… Es ist vollbracht! Gut, noch nicht ganz, aber es wird zumindest mal Zeit für ein Lebenszeichen und das erste Semester im Masterstudium ist nun auch vorbei. Naja, fast.

Da ist noch so ein schöner Praktikumsbericht zu schreiben. Das hält mich gerade noch ein wenig auf Trab – oder eben auch nicht, wenn man auf Textabschnitte vom Kollegen wartet, der nunmal Kölner ist und daher mit in dieses ganze Karnevalselend involviert ist und da besseres zu tun hat als ein paar Abschnitte des Berichts zu verfassen. Abgesehen davon: Da ich ja meine Masterarbeit nicht mehr mit Word schreiben, sondern das ganze etwas „vernünftiger“ angehen und den angedrohten Schlägen entgehen möchte, schreibe ich auch diesen Bericht schonmal in Latex. So der Übung halber. Und vielleicht sollte ich auch lieber „LaTeX“ schreiben, das könnte geringfügig weniger missverständlich sein (*zahlt auch brav nen Euro in die Kasse für schlechte Wortspiele und bärtige Witze*). […]Das war zwar erstmal ganz chaotisch und seltsam und absonderlich, aber inzwischen hab ich mich dran gewöhnt und es kommen ja auch durchaus schöne Seiten dabei raus. Mittlerweile ertappe ich mich sogar dabei, mit Word geschriebene Berichte etwas misstrauisch zu beäugen. Gut, sicher wird mich auch LaTeX noch in den Wahnsinn treiben, aber vielleicht noch abgesehen von Tabellen (die ich inzwischen aber auch halbwegs gut hinkriege) ist das alles kein Problem mehr. Und: Im Gegensatz zur Bachelorarbeit brauche ich keine erschreckend viele Stunden bis ich in der Kopfzeile die richtigen Kapitelüberschriften habe und auch um die Nummerierung von Abbildungen, Kapiteln und dergleichen muss ich mich nicht mehr kümmern. (Ja, das kann Word auch, schon klar. Ich erinnere mich da aber an den Kollegen der dieses Feature in seiner Bachelorarbeit ausgiebig genutzt hat – mit dem Ergebnis, dass Word ihm immer vor dem Drucken der Arbeit sämliche Formatierungen der Bild- und Tabellenüberschriften völlig zerschossen hat.)

Naja, so viel dazu. Meine Nachbarn und Anwohner dürften inzwischen auch erleichtert sein, denn die Sache mit dem Auspuff ist auch wieder in Ordnung. Es klingt halt alles wieder ganz leise und langweilig und überhaupt nicht mehr brachial. Fast schon schade, aber wohl besser so. Und: Ich hab sogar noch eine Werkstatt gefunden die da nicht direkt 200 bis 350 Euro wollte, je nachdem ob sie auch noch den Endschalldämpfer auswechseln müssen. So konnte ich den Endschalldämpfer behalten und es wurden auch nur 140 Euro.

Und von wegen Karneval: Dieses Jahr wurde ich zwar nicht völlig vom Rosenmontag überrascht, aber irgendwie dann doch. Da will man nur mal eben Einkaufen (weil fast kein Brot mehr) und Leergut wegbringen (weil Yay, Geld), quält sich dafür extra ausm Haus und an Karnevalisten vorbei zum nächsten Laden – und was ist dort dann los? Nix! Geschlossen! Weil Karneval! Gut, immerhin hatten nicht ALLE Läden geschlossen, aber… Ach egal. Ich war jedenfalls nicht sonderlich begeistert. In meiner Heimat ist das anders, da kann man auch an Rosenmontag ganz normal einkaufen. Aber hier… Da hab ich mich jetzt irgendwie all die Jahre ned dran gewöhnen können, aber zumindest finde ich mich langsam ansatzweise damit ab. Karneval, das ist halt die Zeit so wie hier alle spinnen. ^^

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