Unterwegs #11

Ende letzter Woche war es ja mal wieder so weit: Erstmal keine Vorlesungen mehr, Weihnachten, Feiertage, man hat zwar immernoch genug zu tun, aber eben auch „frei“, oder so in der Art. Also: Heimreise! Erstmals mit neuem Auto bei winterlichen Bedingungen. Wobei… winterliche Bedingungen?

Nicht wirklich, abgesehen von dem einen Wochenende wo mal Schnee lag. Dennoch, ich sollte unterwegs noch ein wenig heiß ersehnten Schnee erleben. Aber eins nach dem anderen. Los gings Donnerstagabend, erste Etappe nach Kaiserslautern. Startbedingungen: Dunkel, Regen statt Schnee und Wind. Eigentlich kein Drama. Dunkelheit, Nässe und blendender Gegenverkehr sind dank nun nicht mehr so angekratzter Frontscheibe nicht mehr so der Störfaktor und überhaupt, man ist ja nicht aus Zucker. Trotzdem schon beeindruckend wenn man so gemütlich auf de Autobahn dahinfährt und im Scheinwerferlicht sieht, wie der Wind richtig kompakte Regenschauer quer über die Böschung links und rechts der Fahrbahn treibt. Dazu noch die Gischt der anderen Fahrzeuge, insbesondere LKW… […]

Da machte sich das erste mal das Fehlen eines gewissen Komforts bemerkbar, den ich in meinem alten Fahrzeug noch hatte: Das Thermometer. Ich hätte ja doch gerne gewusst wie kalt es da draussen gerade ist, irgendwie. Wäre ja nicht verkehrt. Wenn das Wasser, das sich da auf der Fahrbahn tummelt, plötzlich die Idee bekommt zu gefrieren und es entsprechend glatt wird – aua. Ich würde Weihnachten ja doch lieber daheim feiern als in irgendeinem Krankenhaus unterwegs. Oder garnicht.

So fährt man dann mit entsprechender Vorsicht dahin und wartet auf das Gefühl, dass das Auto sich nicht so wirklich in Lenkrichtung bewegt. Wozu es aber nicht kam. Yay. Stattdessen: Schnee! Das ist kein Regen mehr, der mir entgegenkommt, das ist tatsächlich Schnee! Yay! Und er bleibt sogar liegen. Zumindest genug, um bei jedem Überholvorgang in eine Schneedecke (kA, vielleicht 1 cm) hineinfahren zu müssen. Und die Abfahrt in Richtung Kaiserslautern hat vor mir wohl auch lange niemand beutzt, denn da waren noch gar keine Fahrspuren im Schnee. Auf der folgenden Strecke allerdings auch nicht besonders viele. Ob man gerade in einer solchen Fährt oder knapp daneben konnte man ganz gut am Fahrgeräusch erkennen. Das war also eher so eine Art Erlebnisfahrt mit allen Sinnen. ^^

Das war es dann allerdings auch schon wieder mit Schnee. In Kaiserslautern nur Nässe, und tags darauf, bei der nächsten Etappe, nur einiges an Regen. Erwähnenswert ist vielleicht noch, dass das Navi sich erst nicht entscheiden konnte ob es mich (je nach Verkehrslage) nun direkt auf die Autobahn schickt, oder (50 km weniger zu fahren) durch den Pfälzer Wald. Der dann letztendlich auch gewonnen hat. Da war ich dann doch eher froh dass das Wetter nicht so wirklich winterlich war. Sonst hätte ich doch den Umweg über die Autobahn genommen.

Tja, und falls das jemanden tröstet: Hier in Bayern merkt man vom Winter auch nix…

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