Von Bibliotheken und gekühlten Getränken

Allerdings nicht zusammen, denn das würde das Bibliothekspersonal wohl nicht so gerne sehen. 😉 Jedenfalls: Bevor sich noch mehr Leute beschweren gibts mal wieder etwas Geschwafel.

Beginnen wir mit dem banaleren: Bibliotheken. Hab letztens mal wieder die FH-eigene solche aufgesucht um mir ein, zwei Bücher über das Verfassen wissenschaftlicher Arbeiten im Allgemeinen und Abschlussarbeiten im Speziellen zu besorgen. Schaden kanns ja nicht, ich kanns ja trotzdem so zusammenstümpern wie ich mir das grade einbilde. Was mir da aber zuerst positiv auffiel: Hier liegt ja bei den Zeitschriften sogar die Süddeutsche aus! Yay, gibt einen Pluspunkt. Später verirrte ich mich dann in das Kämmerlein, in dem die Abschlussarbeiten der Studierenden gelagert werden. Haufenweise! […]Also schon in Ordern und Kartons und so, in Regale sortiert, aber eben viele. Klar, viele viele Jahrgänge an Studenten in verschiedenen Studiengängen bringen natürlich auch viele viele Regalmeter an Diplom- und Bachelorarbeiten hervor. Und ganz ehrlich: Es ist schon irgendwie ein beinahe faszinierendes Gefühl wenn man da inmitten von langen, hohen Regalen steht, vollgestopft mit unscheinbaren, dünnen, verschiedenartig gebundenen Bändchen/Büchlein/Heftchen – allesamt Abschlussarbeiten. Quasi Monate an studentischer Schinderei, Erfolg, Misserfolg und Frustration, komprimiert auf solche dünnen „Büchlein“. Und davon verdammt viele, Jahrzehnte zurückreichend! Krass… Allerdings: Ich hab nicht herauskriegen können wo die biotechnologischen Arbeiten stehen. So im Nachhinein: Vielleicht bei den Chemie-Arbeiten? Ist ja der gleiche Fachbereich. Aber dann hätten sie das doch wenigstens auch an die Regale so dranschreiben können! Oder werden die anderswo gelagert? Oder gibt es einfach keine? Aber das kann ja auch nicht sein…

Nun weiter zu den gekühlten Getränken: Letztens kam R. und mir der Gedanke, man könnte sich ja ob des schönen Wetters nach der Arbeit mal gemütlich mit einem Bierchen an die Rur setzen (Studentengesindel eben), und vielleicht noch den Hund mitnehmen, damit der auch mal raus kommt. (Der dieses mal auch gar nicht versucht hat sich mit meinem Nacken oder Rücken zu paaren, so wie damals am See… Aber sicher auch nur weil das Bein einfacher zu erreichen war.) Jedenfalls… Wenn man sich dann schon im im Weg liegenden Supermarkt ein Bier holt, dann wäre es doch klug sich gleich ein gekühltes solches zu kaufen, oder? Und der Laden hat sogar ein Kühlregal für Getränke! Nur… Bier gabs da nur in diesen kleinen 5 l Fässchen, was dann doch etwas viel wäre. Aber keine Flaschen. Dafür allerdings Sekt und Champagner in verschiedenen Grössen. Gekühlt, wohlgemerkt. Da frage ich mich aber schon… Gut, auch wenns langsam wärmer wird: Die Zeit, in der man ganz spontan auf die Idee kommt doch mal zu grillen und sofort ein fertig gekühltes Fässchen braucht, die ist auch noch nicht. Wenn man 5 l – Dosen Bier braucht, weis man das ja meistens schon so weit vorher dass man die auch daheim noch kaltstellen kann. Aber: Wie oft habt ihr euch denn schon gedacht „Mei, wenn ich jetzt ne kühle Flasche Champagner hätte, das wärs!“? Also so spontan, gleich hier jetzt direkt sofort? Keine Ahnung ob ichs jemals zu solcher Dekadenz bringen werde – oder überhaupt bringen möchte. Jedenfalls ist das schon irgendwie… untypisch, finde ich.

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4 Antworten to “Von Bibliotheken und gekühlten Getränken”

  1. Furan Says:

    Zu den 5l Fässchen: nicht jeder hat genug Platz im Kühlschrank, um die kalt zu stellen. Dauert ja immerhin auch ne Weile, bis die durchgekühlt sind. Da ists nicht unpraktisch, wenn man die (vor allem, wenn man mehr als 1 braucht) gekühlt kaufen kann

    • labwolf Says:

      Klar, aber es kann ja ned sein dass es gekühltes Bier NUR in 5l-Fässchen bekommt, sogar Kölsch, aber nichtmal ne winzige gekühlte Flasche. o.o

      • furan Says:

        Die wollen halt, dass du größere Gebinde kaufst :p

      • labwolf Says:

        Ja aber auch wenn ich von dem grösseren Gebinde nur die Hälfte trinke und über die mehreren Stunden Rur-Aufenthalt verteilt und alles – da mag ich dann nachher nimmer mitm Auto fahren und sollte es bestimmt auch ned. ^^

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