Unterwegs #10

Wieder mal typisch… Aber eins nach dem anderen: Am Mittwoch wollte ich mich, als frischgebackener Urlaubswolf, so langsam auf den Heimweg machen. Nachmittags/Abends erstmal zu Furan und dan am Freitag weiter gen Heimat.

Fängt natürlich schonmal blöd an wenn man im Urlaubstaumel den Aufwand für Zusammenpacken, Auto beladen und Wohnung in nen Zustand versetzten in dem man sie guten Gewissens verlassen kann unterschätzt und dann erst etwas später als geplant losfahren kann. Aber egal, mangels Schnee oder auch nur Regen war wirklich ein schönes Reisewetter und auch der Nebel in der Dunkelheit war eher schön als hinderlich. Auto verhält sich auch ganz brav und nichtmal das Navi macht ernsthafte Versuche mich in den Selbstmord zu treiben. Das bissl sinnlos in Kaiserslautern herumkurven nehm ich ja noch ganz brav auf die eigene Kappe. Nachher wurde es dann allerdings umso failwolfiger: […]

Da steht man dann (wenn auch ne knappe Stunde zu spät) am vereinbarten Fleck vor nem Uni-Gebäude und möchte mal bescheidgeben dass man da ist. Und weil Furan momentan übers Handy ned zu erreichen ist, hat er mir sogar die Nummer vom Büro gegeben. Die hatte ich sogar gespeichert – dachte ich. Aber denken kann man sich ja viel. -.- Dann steht man also da wie hingestellt und nicht abgeholt und versucht – letzten endes sogar erfolgreich – mitm Handy aufs E-Mail Postfach zuzugreifen, um die Nummer in Erfahrung zu bringen.

Ist halt nur ziemlich bescheuert wenn man sich diese Nummer dann falsch notiert und fast nen Rappel kriegt weil der Idiot doch ned ernstaft so blöd war einem eine falsche Nummer zu geben?! Naaaja. Mal ne Nachricht über Twitter in den Äther geschickt und nochmal nach der richtigen Nummer geschaut. Und siehe da: Mal zwei Ziffern vertauschen und schon funktionierts wunderbar. Typisch…

Und wozu das alles? Natürlich um nen Stapel ach so toller Fachbücher zu schleppen, Nägel aus Wänden zu ziehen und beim Abbau eines Kleiderschranks zu helfen. Hach, was bin ich doch lieb und hilfsbereit. ^^

Zum zweiten Teil der Reise gibts auch nicht viel zu sagen. Gutes Reisewetter, bis auf die A8 Richtung München auch ned übermässig viel Verkehr, das hat alles gepasst. Am spektakulärsten waren noch die Kennzeichen die so unterwegs waren. Was hat sich da ned alles auf der Strasse getummelt! KAZE, MAXI, MAMA, FOX und wenn mich ned alles täuscht auch HOMO. Aber hey, es ist ja auch mal ne nette Abwechslung wenn die weihnachtliche Heimreise nicht in eine abenteuerliche Expedition ausartet. ^^ Davon abgesehen:

  • Man ist nie und nirgends vor niederländischen Wohnwagengespannen sicher
  • Sich warm und ziemlich atmungs-inaktiv anziehen ist auch ned so ganz das wahre
  • Glühwein ist heimtückisch
  • Was die Versorgung mit Nahrungsmitteln zu später Stunde betrifft ist Kaiserslautern ein Kaff. (Auch wenn ich herkunftsbedingt kaum das Recht habe so harsch zu urteilen)
  • Es gibt „Omega-Nähröl“ – und ich habs nicht gekauft. ^^

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4 Antworten to “Unterwegs #10”

  1. sigurd Says:

    Kaiserlautern ist in jeder Hinsicht ein Kaff^^

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