Statistik – Die Rückkehr!

Eigentlich hielt ich dieses Kapitel ja für weitestgehend abgeschlossen. Statistik und so. In Freising hatte ich ja so mein Leid damit kryptische Minitab-Ausdrucke zu entschlüsseln und die Geheimnisse der multivariaten Statistik zu ergründen. Hach ja, das waren noch Zeiten… (Aber da wäre man ja auch noch heldenhafter Dipl.-Ing. geworden) In Jülich dagegen gipfelten die Wonnen der Statistik, so als Nachtisch zur Mathevorlesung, im Korrelationskoeffizienten. Das tuts schon für nen Bachelor, mehr braucht der ned.

Öhm… Nein. […]

Letztens holte mich die Statistik dann nämlich doch wieder ein. Zwar eher als Trockenübung, aber immerhin. Um Messdaten auszuwerten und festzustellen ob die Ausbeuten mit diesem oder jenem Verfahren höher sind, wäre sowas ja doch nicht verkehrt. Es ist ja immer toll wenn man geschwollen daherreden kann, von wegen irgendwas hätte, mit einer Irrtumswahrscheinlichkeit von 5 %, keinen signifikanten Einfluss auf irgendwas anderes. Das lässt sich ja nur noch durch das Wörtchen „infinitesimal“ toppen. Jedenfalls… Es mag zwar nicht wirklich nötig sein den statistischen Werkzeugkasten zu öffnen wenn man schon mit blossem Auge ahnen kann dass es da keinen wirklichen Unterschied gibt und auch die Standardabweichungen ein allzu deutliches Bild abgeben, aber machen kann man es ja trotzdem mal.

Da kommen ja fast schon nostalgische Gefühle auf, wenn man die uralten Unterlagen wieder rauskramt und man sich noch garned lange mit gepaarten und ungepaarten t-Tests beschäftigt um wieder genau zu wissen warum man dieses sogenannte Vorlesungsskript damals schon am liebsten geschändet und verbrannt hätte. Ja, sogar mein graphikfähiger Taschenrechner kam mal wieder zum Einsatz! Der kann sowas ja auch, selbst wenn mal der Strom ausfällt. ^^

Immerhin, auch wenn das Ergebnis nicht weiter verwunderlich war: Irgendwie doch schön sowas wieder mal gemacht zu haben. Und ich muss sagen: Es wundert mich schon ein bissl dass man sowas hier in Jülich nicht lernt. Man muss ja keine exzessive Statistik betreiben bis einem das Hirn zu den Ohren rausläuft, aber so zwei, drei simple Testverfahren kann man doch für Versuchsauswertungen immer mal brauchen. o.O Also… Die Statistik hab ich damals sicher ausgiebigst verflucht – aber letzten Endes bin ich dann doch irgendwie froh dass man mich damit gepeinigt hat.

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