Labwolf @ EF 16 – Teil III

So, dritter Teil und wir sind immernoch erst beim Donnerstagabend. Da stand dann „Stage Fever“ auf dem Programm. Also erstmal warten und nochmal warten, bis dann zuerst die mit den gelben Bändern reingelassen wurden. Die restliche Wartezeit konnte man dann mit Witzeleien überbrücken, dass man als gemeiner Grünbandträger ja froh sein darf zum Atmen nicht rausgehen zu müssen, damit mehr Luft für Sponsoren und Supersponsoren bleibt.😉 Nein, schon klar: Die Sponsoren sollten dafür dass sie mehr zahlen natürlich auch was bekommen. So ists ja auch nicht…

Okay, die Show war dann doch nicht so schön wie letztes Jahr, aber dafür dass es vor der Con noch hiess es gäbe da Probleme, viele Leute hätten wieder abgesagt und überhaupt, dafür konnte man sich dann echt ned beschweren. Der interessanteste Teil des Abends kam dann aber erst nachher: […]

Wie ich sicher schon erwähnt habe – und auch allen vernünftigen Leuten klar sein müsste: Gelegentlich muss man etwas essen. Das ist ja immer so eine Sache… Diesmal gings zu einer Filiale einer grossen FastFood-Kette, die mit den goldenen Bögen. Der weiter entfernten, muss man sagen. Der nähere macht irgendwie schon um 22 Uhr zu. Wir (Furan, Kana, Kimura, Nex und Ich, falls ich mich recht erinnere) standen dann so gegen 23 Uhr in den spärlich besetzten Räumlichkeiten und gaben nacheinander unsere Bestellungen auf. Gelegentlich durch die Rufe einer Bedienung unterbrochen: „Apfeltasche… Apfeltasche!“. Kurz bevor ich dran war mein Futter zu ordern geschah es!

Havarieeee!!!“ tönte es laut von einem Angestellten im Küchenbreich. Ungelogen, wir haben alle das gleiche gehört: „Havarie“. Gut, anscheinend ist dieser Ausdruck doch nicht so streng auf die Schifffahrt begrenzt, aber trotzdem war das erstmal ziemlich amüsant. Noch besser wurde es, als man kurz darauf ein schon verzweifelteres „Des hält nich!!“ hörte. Da fühlte ich mich irgendwie an „Das Boot“ erinnert und fügte der Szene gedanklich noch einen Küchen-KaLeun zu, der ruppig entsprechende Befehle von sich gibt. „Geh 20 °C höher! Das muss die Fritteuse abkönnen!“ und all sowas. Es war jedenfalls spassig. Man rechnere ja fast mit markerschütternden Explosionen oder Personen die hilflos in der Küche herumlaufen – und dabei in Flammen stehen. Passierte aber alles nicht. Das Lokal ist auch nicht gesunken. (Vermutlich haben sie die Hocker auch nur am Boden angeschraubt, damit sie nicht umfallen oder wegrutschen wenn das Gebäude seegangsbedingt in Schieflage gerät.) Na, wir kamen alle mit dem Leben davon, auch ohne Rettungsboote.😉

Später entschlossen Furan und ich uns dann dazu, das Füchsen zu kosten. Also, das Bierfässchen zu öffnen, sollte man vielleicht besser sagen. Was dann – wohl wegen der etwas zu hohen Lagertemperatur (in der Minibar hatte es keinen Platz) – etwas abenteuerlich wurde. Man möchte meinen zwei Studenten (Naturwissenschaften, wohlgemerkt!) würden das besser hinbekommen.

Wir haben das dann im Bad fortgesetzt, sicherheitshalber. Das war dann auch für uns beide das erste mal, dass wir im Badezimmer Bier getrunken haben.

Aber das liegt auch an diesen garstig kleinen Gläschen! 0,2l! Da lohnt es sich doch garned sich das Glas vollzumachen und dann damit ins Zimmer zu gehen. Ist man ja nurnoch am Hin- und Herlaufen. Naja, zumindest bis der grösste Durst erstmal gestillt war. Und dann war immernoch genug übrig.

Zum Freitag gibts dann morgen mehr.🙂

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