Unterwegs #3 – Verarscht

Sooo, ich bin wieder wohlbehalten (glaube ich jedenfalls) in Jülich angekommen. Aber es ist tatsächlich jede Fahrt wieder irgendwie anders als die anderen und fast immer gibt es irgendwelche kleinen „Abenteuer“ zu bestehen.

Das ganze fing schonmal damit an dass ich erst auf mein Handy schaut als ich schon auf der B12 war und somit etwas spät feststellte dass ich Felicat leider doch nicht einsammeln brauche. Schade (aber irgendwann wird man sich schon wieder mal sehen🙂 ). Wenig später musste ich entsetzt feststellen, dass die A99 komplett gesperrt war. […] Nach einer Weile des herumirrens war aber auch dieses Problem zu lösen. Die weitere Fahrt verlief dann ziemlich entspannt und auch dass ich wieder mal die mir schon bekannte Ausweichroute über Bundesstrassen Richtung Bonn vom Navi aufgedrückt bekam war nicht weiter schlimm – im Gegenteil, ich hab da auf dem Weg sogar noch ziemlich günstig tanken können.

Gut, die letzten 200 km mindestens regnete es in Strömen (und tut es immernoch), aber auch das war nicht weiter schlimm. Nur die letzte Etappe, knapp 80 km, sollten noch eine Überraschung bereithalten:

Schon öfter habe ich ja behauptet dass mein Navi mich hasst, mir Streiche spielt und versucht mich zu töten. Heute war es wieder einmal so weit. Das war das erste mal, dass es mir unmögliche – bzw. nicht zulässige – Anweisungen gab. Ich ahnte ja noch nichts böses als ich auf der Ausfahrt Weilerswist von der Autobahn geschickt wurde. Bis ich dann in einem kleinen Kaff in eine Strasse fahren sollte in die man nicht hineinfahren darf. Ende einer Einbahnstrasse, kA, was weis denn ich. die Strasse knickte dort nach links ab, geradeaus (den Weg sollte ich nehmen) zweigte besagte „unbefahrbare“ Strasse ab und links, also der Strasse entlang… Dort mündete die Strasse sehr aprupt in eine Baustelle oder dergleichen. Da war allenfalls noch ein grob Asphaltierter und von Bauzäunen begrenzter Parkplatz, dahinter dann Schotter, Pfützen, Baufahrzeuge und -container.

Das kanns ja nun doch nicht sein. Meine Versuche einem im Navi verzeichneten Weg zu folgen um die gewünschte Strasse von woanders zu erreichen schlugen auch fehl.

Es sah auf dem Bildschirm zwar so aus als ginge es dort zu einer Querstrasse, letzten Endes landete ich dann aber auf irgendeinem Firmenparkplatz.

Und während ich dann so überlege welche Wege ich noch probieren könnte, änderte Die Böse Frau erneut die Route und schickte mich auf dem gleichen Weg wieder zurück auf die Autobahn. Als wäre nichts gewesen…

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2 Antworten to “Unterwegs #3 – Verarscht”

  1. Furan Says:

    nur gut, dass wir mit meinem Auto zu EF fahren ^^

    armer Pechwolf

    • labwolf Says:

      das liegt ned am Auto, das liegt am navi! o_o

      Och, eigentlich wars diesmal trotz allem recht entspannnt und gemütlich. Bin nur gespannt wies dann im Winter wieder wird.

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