Fusselbiologie. Oder -anatomie. Egal…

Nur um mal ein paar Gedanken aus dem Kopf zu lassen und niederzuschreiben:

Dass Füchse ziemlich dehnbar, offenbar auch reissfest (meinetwegen auch noch extra-saugfähig, damits noch mehr nach Küchenrolle klingt *g*), innen offenbar weitestgehend hohl (womit nicht zwingend der Kopf gemeint ist) sind und nur in Ausnahmefällen ein dominantes Verhalten an den Tag legen, das ist ja vermutlich bekannt. Füchse halt, so kennt man sie. Von jemandem auch schonmal etwas bissig als „rote Matratzen“ charakterisiert.

Bei der Lektüre eines besonders absurden Suchbegriffs wurde mir dann klar, dass auch das Innenleben von Pferden nicht so ist wie man sich das möglicherweise vorstellt. […] Nicht nur das die irgendwo in ihrem Inneren noch einen Extra-Blutvorrat oder dergleichen haben müssen um bei Bedarf ihr mindestens meterlanges Gemächt zu füllen (Gut, das ist nicht unbedingt auf Pferde beschränkt und passt auch auf manch andere etwas sehr… „phantasievolle“… Kreaturen..) ohne das Bewusstsein zu verlieren weil wichtigere Organe (ja, so hart es klingt, aber es gibt tatsächlich wichtigere und lebensnotwendigere Organe als den Penis) nicht mehr mit ausreichend Blut versorgt werden, nein… Es muss auch noch eine Art Spermareservoir geben welches einen guten Teil ihres Körpervolumens ausmacht. Anders sind manche Phänomene einfach nicht erklärbar.

Von Furan kam dann noch die – durchaus berechtigte – Ergänzung, dass es sich bei Füchsen ja eigentlich nicht wirklich um Tiere, sondern um Ge- und auch Verbrauchsgegenstände handelt (*). Das ist dann wohl – neben Fellfarbe, etc. – das, was sie von Huskies unterscheidet. Die sieht man bisweilen ja auch in ähnlicher Rolle, quasi die Füchse unter den Hundeartigen. Aber immerhin keine blossen Gebrauchsgegenstände. Behaupte ich jetzt einfach mal.

Gut, daherreden/schreiben kann man ja viel. Aber das lässt sich natürlich alles auch bildlich untermauern. Die (nicht arbeitsplatztauglichen) Abbildungen 1, 2, 3 und 4, beispielsweise, zeigen den gewöhnlichen Fuchs in seiner typischen Rolle, Verwendung und Umgebung. Es liessen sich leicht beliebig viele weitere Beispiele finden. Dominantes Verhalten von Füchsen wurde zwar ebenfalls beobachtet und dokumentiert, jedoch nur in deutlich geringerem Umfang.

Vergleicht man nun Bild 5 und 6 wird klar, das Fuchs und Husky unter geeigneten Vorraussetzungen untereinander austauschbar sind. Siehe auch. Abb. 7 u. 8.

Was nun diese Sache mit Pferden betrifft… Wenn mans drauf anlegt findet man erstaunlicherweise deutlich weniger Absurditäten als man es eigentlich erwarten würde. Egal, belassen wir es bei Abb. 9, 10 und 11 (dürfte ausreichend „seltsam“ sein).

Okay, Füchse sind in dem Eintrag jetzt wohl ned wirklich gut weggekommmen. Sie dürfen dann dafür in den Kommentaren zeigen was die Klischeekiste so über Wölfe hergibt. Bin ja nicht so.😉

(*): Da fällt mir etwas ein, was ich letztes Jahr auf der EF aufgeschnappt habe. Weis nicht mehr von wem genau das kam, Furan kann da ev. weiterhelfen. Jedenfalls, Ihr kennt doch diese orange-weiss gestreiften Strassenabsperrkegel, oder? Die – so diese Theorie – eignen sich auch dazu den Verschleissgrad eines Fuchses zu ermitteln. Fuchs draufsetzen und sehen wie weit der Fuchs sich nach unten bewegt / der Kegel eindringt. Durch die Streifen haben die Dinger sogar eine (sehr grobe) Skalierung! Und ist der Fuchs schon gar zu verschlissen, muss er eben ausgetauscht werden. *g* Zugegeben, die tatsächlichen Abmessungen dieser Kegel lassen das absurd erscheinen, aber so vom Prinzip her…

Nachtrag:

Irgendwelche Klischees über Wölfe blieb ich euch in diesem Eintrag ja bisher schuldig, nicht? Gut, landläufig ist es halt der „böse Wolf“, wenn ich mich nicht irre ist Isegrim in Fabeln auch nicht unbedingt der hellste und gemeinhin kann man wohl behaupten Wölfe hätten da mehr Muskel- als Hirnmasse. Aber so herrlich lästern wie bei Füchsen kann man da irgendwie nicht…

Dennoch soll keiner sagen können ich würde hier die armen Füchse schlechtmachen und Huskies auch noch mit ihnen in einen Topf werfen und alles potenziell nachteilige verschweigen was man so über Wölfe sagen kann! Vor einiger Zeit fand ich hier (Achtung, nicht arbeitsplatztauglich!) ein paar Weisheiten. Oder Einzelmeinungen, je nach dem wie man es sehen will. ^^ Während Jake – als Fuchs zu diesem Thema befragt – eher irgendwie so das Idealbild vom „edlen“ und dominanten Alphawolf im vollbesitz seiner rektalen Jungfräulichkeit (der, etwas übertrieben, alles besteigt was nicht bei drei aufm Baum ist – also quasi das Gegenteil vom typischen Klischee-Fuchs der allem und jedem was über sowas ähnliches wie einen Penis verfügt sofort sämtliche Körperöffnungen anbietet) zeichnete (bitteschön, da habt ihr ein Klischee), vermitteln ein paar Leute in erwähntem Link ein etwas anders Bild von uns Wölfen:

„The only rightful place for a wolf is buried on another fur’s cock.“

Okay, das klingt eigentlich erst dann so richtig „richtig“, wenn man „wolf“ durch „fox“ ersetzt, aber ich bin da wohl vielleicht etwas befangen. Trotzdem, weitere Meinungen:

„Some wolves like to think they are doms, but there’s not really any such thing…we just gotta be shown where we belong😉.“

Klingt ja schonmal besser. Und abschliessend noch ein fast schon geistreiches (naja, jedenfalls wenn man bedenkt von was für einer Seite das stammt) Zitat:

„I think all wolves have a subby streak in them.
It may have something to do with the fact that wolves are usually only seen as only dominant animals.
And so wolves may get off on the fact that they are „supposed“ to be only dominant but secretly (and openly) love to be the subby bottom that gets mounted.
I’m not a wolf but I find it extremely sexy to see wolves topped by other species😛 „

Das kann man nun alles sehen wie man will, aber es erscheint zumindest logisch dass es nicht nur Alpha-Wölfe geben kann. Wäre sonst ja auch langweilig. ^^

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11 Antworten to “Fusselbiologie. Oder -anatomie. Egal…”

  1. felicat Says:

    *auf dem boden rumkringel vor lachen* aber irgendwie ist da schon was wahres dran *ggg*
    und *grummel* wann wohl die reg bei fa endlich wieder offen ist?

    • labwolf Says:

      Natürlich ist da irgendwie was wahres dran! Ich verbreite hier doch keine Lügen…😛

      o.O Du hast keinen FA-Account? Hab dich da zwar mal gesucht und nicht gefunden, dachte aber das läge daran das du da mit irgendeinem anderen Namen unterwegs bist… kA wies da aussieht, hab nur letztens so am Rande mal mitbekommen das man sich dort wohl schon seit Ewigkeiten nimmer registrieren kann und irgendwie auch keine Besserung in Sicht ist. Warum auch immer…

  2. cirrus Says:

    Als Erstes gibt es hier ein mechanisches Problem zu berichtigen. Zwar ist die Volumensberechnungsformel pi/4*d^2h generell auf alle zylindrischen Körper anwendbar und somit auch bei zylinderähnlichen Körperteilen mit einer gewissen Abweichung gültig, jedoch besteht die Füllung nicht primär aus Blut, sondern aus einem schwammigen Gewebe, das immer da ist. Darüber hinaus werden alle Körperteile auch im nicht aktiven Zustand mit Blut versorgt. Der äußerlich zu beobachtende Volumenszuwachs ist also weit weniger gross als dass beim ersten Anblick zu vermuten wäre und weniger eine Folge der Blutzufuhr als vielmehr das Resultat der Blockade des venösen Abflusses, mit dem daraus resultierenden Druckanstieg. Das wirklich elementare Problem ist vielmehr die Dichte des Gewebes, die üblicher Weise mit annähernd 1 angenommen werden kann. Bei der zu erwartenden Schwerpunktverlagerung die durch die gleichzeitig noch zu berücksichtigende Hebelwirkung eintritt, ist die übliche Tragfähigkeit von natürlichem Gewebe weit überschritten, während der Schwerpunkt sich nun soweit aus der Mitte des Körpers verlagert, dass ein aufrechter Gang (stehen inklusive) praktisch nicht mehr möglich ist, vom zu erwartenden Rückenschmerz ganz zu schweigen.
    Was die Dehnbarkeit und die Fähigkeit zur Regeneration betrifft, wird Körpergewebe häufig unterschätzt. Jede Frau die schon einmal in die Verlegenheit gekommen ist, eine 4,5kg Melone durch eine Körperöffnung pressen zu müssen, die kaum genug Platz für eine Aprikose bietet, kann ein (klage)lied davon singen und eine Elefantenkuh wurde zu diesem Thema noch nie befragt.
    Zurück bleiben die Fragen nach der Saugfähigkeit bzw. entsprechender Reservoirs für die Produzenten.
    betrachtet man diese Problematik unter der Feststellung, das es sich bei einigen Kreaturen um Verbrauchsmaterialien handelt wird klar, dass es sich bei den Dokumentationsunterlagen um Momentanzustände handelt, die keine Aussage über die Vorgeschehnisse ober nennen wir es den vorherigen Gebrauch treffen, so dass die hier dargelegten Mengen nicht notwendiger Weise einem Spender zugeordnet werden müssen.
    In unserer nächsten Lektion der Biophysikalischen Technik beschäftigen wir uns mit den aerodynamischen Grundlagen fliegender Großsäuger.

    • labwolf Says:

      Tssss, immer diese Realität und das alles.😛
      Aber guter Punkt, die Hebelwirkung ist wohl ein interessanterer Effekt etwaige Blutmangelerscheinungen im Hirn…

      Zu Dehnbarkeit, etc: Manche Körperöffnungen sind dafür konzipiert auch grosse, schwere und unhandliche Objekte passieren zu lassen, andere eher weniger.😉 Wobei offenbar auch dort mit ausreichend Übung sehr viel machbar ist… Dann sagen wir eben, Füchse haben da etwas mehr Übung als andere Viecher…

      • felicat Says:

        GNAAAAAAAA Hör auf damit… jetzt hab ich grade das Bild von einem Fuchs vor dem geistigen Auge, der sich irgendwelche Dinge in die Nase schiebt o.O

      • labwolf Says:

        Das muss dann ein sowohl besonders gieriges als auch recht verzweifeltes Exemplar sein. Oder einfach ein wenig dümmlich. xD
        Wobei ich jetzt schon ein wenig neugierig bin: WAS für Dinge? ^^

        Achja, weil du mich ja fragtest ob ich mir sicher bin dass ich nicht doch ein Fuchs bin… Entsprechend verpeilt und chaotisch mag ich ja ab und an sein, aber der grosse Unterschied dürfte wohl der sein, dass ich nicht bereitwillig für alles und jeden meinen Schweif hebe.😛
        Nur so, weils ja auch irgendwie zum Thema dazupasst. ^^

  3. Badger Says:

    einfach nur o.O

  4. shenanigan Says:

    Argh… Wegen dir kann ich nie mehr Strassenabsperrkegel anschauen, ohne dabei dran zu denken, wie jemand grad einen ausgeleierten Fuchs draufstülpt… <.<

  5. Schneeroeschen Says:

    Da Pferde Säugetiere sind und bei Säugetieren so pi mal Daumen 7% des Körpergewichts Blut sind, hat ein 500-Kilo-Pferd ca. 35 Liter Blut. Da sollte es kurzzeitig ein paar davon für den Penis übrig haben…^^

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