Zwar bin ich nicht unbedingt in der Lage, dass ich mich über Leute lustig machen könnte die in Physik dumme Fragen stellen, aber manche Fragen zeugen doch von solch einer geistigen Unbedarftheit, dass ich nicht anders kann als den Fragenden für ein wenig intelligenzresistent zu halten.
Das ist der Student, dem unser Mathe/Physik-Prof letztens erklären durfte, dass z.B. in den Taschenlampen die im Physik-Praktikumsraum (den dieser Student wohl noch nie von innen gesehen hat) Batterien drin sind, zur Stromversorgung. Ich hoffe ja, dass da einfach nur etwas falsch verstanden wurde, scheinbar ging der Typ davon aus, dass wir im Praktikum als Spannungsquellen nur Daniell-Elemente verwenden. Nein, wir haben schon auch Batterien, NiCd-Akkumulatoren und Strom aus der Steckdose. Sind ja ganz fortschrittlich.
Aber okay, vielleicht war die Frage ja auch so zu verstehen, dass er wissen wollte ob wir da auch ein Daniell-Element rumstehen haben, nebst anderen Spannungsquellen. [...]
Interessant ist auch die Frage, ob in dem links dargestellten Fall eine Spannung zwischen den beiden Kondensatoren anliegt. Also etwa, zwischen den beiden grau markierten Punkten.
Wenn man auch nur ein bisschen was mit Elektrizität zu tun hatte, sollte man doch wissen dass an beiden Punkten das gleiche Potenzial herrscht?
Will ja nicht unnötig meckern, aber der Kerl fällt öfter durch solche Fragen auf. np: Nightwish – Higher Than Hope
Juni 19, 2008 um 9:59 |
Bestimmt ein verkappter E-Techniker, die hatten wir in der Experimentalphysikvorlesung sitzen und uns regelmäßig über sie lustig gemacht. Taschenrechner mit alphanumerischer Tastatur um so schwierige Berechnungen vorzunehmen E=1/2*100kg*(10 m/s)² oder auch mal für 2-stellige Additionen.
Der Höhepunkt war die Vorführung von Quecksilber durch den Professor.
Das “leicht” flüssige Metall befand sich in einer offenen Petrischale. Natürlich wollte unser E-Technikerli sich das Zeug auch mal von unten ansehen und drehte die Schale kurzerhand um.
Tja da durfte er erstmal Kügelchen aufsammeln. 2 Stunden lang
Juni 19, 2008 um 12:35 |
Hast du irgendwelche Aversionen gegen E-Techniker? *g* Naja, Taschenrechner mit allem möglichen Zeugs sind schon was feines (Komilitone hat sich heute morgen nen neuen gekauft, nachdem er den alten endgültig verschmissen hatte. Ergo haben wir erstmal unsere Rechner verglichen. lol Eine Studentin bezeichnete uns dann als “Freaks”… pfff!), aber für sowas… nun ja.
Ne Schale mit Quecksilber umdrehen ist allerdings wirklich eine beachtliche Leistung. rofl Aber hey, in dem Labor wo ich mein Praxissemester (1) gemacht hab, gab es nen Auszubildenden der auch noch nie in seinem Leben Quecksilber gesehen hat, woher soll dann ein E-Techniker wissen, dass das Zeug flüssig ist?
Juni 19, 2008 um 6:00 |
“Ergo haben wir erstmal unsere Rechner verglichen…”
Man könnte es auch verlagerten Schwanzvergleich nennen… *g*
Juni 19, 2008 um 7:01 |
Die E-Techniker in unseren Vorlesungen zeichneten sich halt durch ziemlich absonderliches Verhalten aus, und unter Physikern noch als Totalnerds herauszustechen, DAS heißt schon was
Juni 19, 2008 um 8:35 |
@Weltenwanderin: Stimmt, aber ich wollte es ned gar so deutlich sagen. War aber eh so krass, es kamen dann noch ein paar Studenten her und als denen dann der Rechner auffiel waren sie auch voll begeistert. Einer fragte sogar relativ entzückt “Darf ich mal..?” um dann auch mal das Ding auszuprobieren. xD Es sei aber erwähnt dass das Teil schon faszinierend ist: Wenn man z.B. “8 geteilt durch 5″ eintippt, zeigt der Rechner zunächst als Ergebnis 8/5, also acht Fünftel an und erst duch erneuten Tastendruck wird das ganze dann als Kommazahl dargestellt. Und lauter solche Sachen. Ich hab nur noch gelacht. *g* Und war ein wenig traurig meinen Graphifähigen nicht dabeigehabt zu haben, das hätte sicher ein paar gefühlte Zentimeter mehr erbracht. lol Aber mit dem “kleinen” bin ich auch zufrieden, vor allem weil da schon einige physikalische Konstanten eingespeichert sind. Das ist praktisch.
PS.: Als der Typ mit dem neuen Rechner dann verkündete sein neues Spielzeug heute Abend mit ins Bett zu nehmen und zu streicheln ist die Komilitonin noch mehr ausgetickt. *g*
@Werbwolf: Okay, das ist ein Argument. Übrigens, wo wir schon von Physikern sprechen: Ist es wahr, was unser Mathe/Physik-Prof manchmal erwähnt, nämlich dass es sich bei Physiker allesamt um Masochisten handelt? ^^
Juni 19, 2008 um 8:45 |
“Wenn man z.B. “8 geteilt durch 5″ eintippt, zeigt der Rechner zunächst als Ergebnis 8/5, also acht Fünftel an und erst duch erneuten Tastendruck wird das ganze dann als Kommazahl dargestellt.”
Kann meiner auch
Juni 19, 2008 um 9:03 |
Meiner auch, auf Wunsch – aber mein Rechner zeigt standardmässig ein “vernünftiges” Ergebnis an. Dass 8 geteilt duch 5 Fünf Achtel sind, das weis ich so auch grad noch. *g*
okay, praktisch ist dass der auch gleich kürzt.
Juni 19, 2008 um 9:18 |
Das meiner Meinung nach einzig praktische an dieser Funktion ist meiner Meinung nach, dass man ohne viel Aufwand der Forderung der Mathelehrer, alles in Brüchen aufzuschreiben nachkommen kann
Juni 19, 2008 um 9:23 |
Wenn’s nur das ist….^^
Juni 19, 2008 um 9:42 |
“Das meiner Meinung nach einzig praktische an dieser Funktion ist meiner Meinung nach” o.O heute hab ich doch gar nicht mit Ether gearbeitet…
Juni 23, 2008 um 8:10 |
“Ist es wahr, was unser Mathe/Physik-Prof manchmal erwähnt, nämlich dass es sich bei Physiker allesamt um Masochisten handelt? ^^”
Najaaa, ich bevorzuge “frustrationsresistent”
/me widersteht mal wieder der Versuchung seine Schaltung kleinzukloppen *G*
Juni 23, 2008 um 8:17 |
Hey, das trifft sich ja ganz gut: Unserer sprach häufig von einer “Frustrationstoleranz”, die man sich zwangsläufig zulegt. ^^
Juni 24, 2008 um 8:00 |
[...] Ja, so weit ists schon gekommen. Aber hier stellte sich ja die – zuvor von einem anderen Studenten gestellte – Frage, ob zwischen zwei in [...]