Wie ich schonmal erwähnt habe, bin ich nachdem mein elektrischer Rasierapparat ausfiel auf diese Einweg-Nassrasierer umgestiegen. Testweise. Die Packung hat relativ lang gehalten, sei es nun weil ich festgestellt habe dass sich die Dinger auch zweimal verwenden lassen ohne dass man nachher blutüberströmt am Waschbecken steht oder weil ich nur zweimal die Woche rasiere. Was für meinen Bartwuchs immernoch unangemessen selten wäre, wenn man den Ehrgeiz oder das Verlangen hätte, täglich glattrasiert herumzulaufen. Das habe ich allerdings nicht, oh nein.
Jedenfalls, die Plastikteile sind alle aufgebraucht – was mich dazu veranlasst, da mal ein kleines Fazit zu schreiben. Immerhin, solche Erlebnisse wie das hier…
[...]
… gab es eigentlich überhaupt nicht. (Kleine Nebenbemerkung zu der greisligen Gestalt da oben: Symbolisch! Ganz so sehe ich nun doch nicht aus. Aber ich will mal erläutern wie es zu dieser Vogelscheuche kam: Dass der flauschige Anthro da oben im Titelbild fehl am Platze wäre, sollte einleuchtend. Ein Wolf mit rasierter Schnauze, das ist lächerlich.
Also hatte ich eher an xkcd-mässige Strichmännchen gedacht. Aber das sah so toll auch ned aus, nur so der leere Kopf mit Stoppeln. Kam halt noch der Bart dazu. et cetera.)
Aber zurück zum Thema! Sicher, gelegentlich floss Blut. Ich erinnere mich an zwei stärker blutende Schnitte, einmal vor dem rechten Ohr, einmal über der Oberlippe. Aber sonst gings. Und es macht wesentlich mehr Spass als mit dem elektrischen Ungetüm.
Das Resultat ist auch deutlich besser. Okay, mir fehlt jetzt grad der Vergleich um so Dinge wie “Glatt wie ein Babypopo” von mir geben zu können – ganz abgesehen davon, dass meiner Meinung nach ein Babypopo keine Schnittwunden aufweisen sollte – aber vor allem wenn man “glatt” über “haarlos” definiert kann ich bedenkenlos zugeben dass meine Gesichtshaut mit dieser Methode glatter wird als die mein Sitzfleisch bedeckenden Hautpartien. *g* Zugegeben, es braucht länger, aber ist irgendwie angenehmer. Schätze, ich bleibe mal bei dieser Methode und sehe mich demnächst mal nach einem “richtigen” Nassrasierer um.
Schlagworte: Bart

Mai 28, 2008 um 8:50 |
yay, zeig mal ein Bild von deinem zerschnittenem Gesicht ^^
Mein Bartwuchs hält sich immer noch stark in Grenzen aber sobald der mal loslegt, werde ich nur diese aufklappbaren Rasiermesser benutzen. Lieber richtig klassisch rasieren als schnell und langweilig =)
Mai 28, 2008 um 9:47 |
Da muss ich dich enttäuschen, in der Realität existiert kein zerschnittenes Gesicht.
Mai 30, 2008 um 6:15 |
Also wenn dir das Nassrasieren Spaß macht, solltest du eventuell mal in nen richtigen Rasierprügel investieren… Der Gilette Fusion ist bisher der, mit dem ich die besten Erfahrungen gemacht habe…. und zwar so gut, dass KEINE Bartschatten zu sehen sind hinterher (was bei mir ja doch etwas wichtiger ist, als bei den männlichen Vertretern meiner Spezies)
Mai 30, 2008 um 11:23 |
Soso… Gilette Fusion… Werd ich mir mal merken, auch wenn ich jetzt auf das ausradieren jeglichen Bartschattens nicht sooo viel Wert lege. ^^ Aber schaden kanns ja ned. Danke!
Mai 31, 2008 um 11:35 |
Mit dem Mach 3 (ebenfalls von Gilette) machst Du auch nichts falsch. Den benutz ich und bin damit absolut zufrieden. ^^
Juni 5, 2008 um 7:28 |
ich bin da eher anderer Meinung, ich bin von Gilette fusion auf Einwegrasierer von Bic (3-Klingig) umgestiegen. Zwar liegt der Fusion besser in der Hand aber ich habe das Gefühl die Bics tun meiner Haut wohler.